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SV der TSS Husum - Böse neue Medien


Böse neue Medien in den Kerker - aber schnell! (Kommentar, Februar 2012)

Kalender und Aufgabenplaner werden überbewertet. An der TSS zumindest darf man sie ja nicht frei verwenden, sondern man benötigt eine Erlaubnis der unterrichtenden Lehrkraft dafür. Falls man sie während der Pause benötigt, darf man in den Glaskasten gehen, um sie dort zu nutzen. Wow! Das mag ja zumutbar sein, wenn man sich gerade in der Pausenhalle befindet. Doch nun stelle man sich vor, dass die Schule auch noch andere Ecken hat. Wenn wir unserem Mitschüler also den Termin der nächsten Klassenarbeit weitergeben möchten, müssen wir uns dorthin begebenauch, wenn wir gerade im 1. Stock des Nawitrakts, in der Sporthalle oder im Anbau sind. Die Forderungen nach Kilometergeld seitens der Schüler werden nicht lange auf sich warten lassen. Oder man trägt Klassenarbeiten, Hausaufgaben etc. einfach nicht ein. Vielleicht stellt die Stadt aber auch Privatsekretäre in jeden Gang, dieausgerüstet mit Zettel und Stiftden Termin vorerst handschriftlich aufnehmen. Wobei: Das geht ja nicht. Der Termin darf schließlich gar nicht erst nachgesehen werden.

Wenn Sie jetzt verzweifelt in der Hausordnung nach dem Abschnitt suchen, der Kalender und Co. verbietet, dann suchen Sie mal unter 3.2.. Und wenn Sie jetzt nicht verstehen, was der Teil mit Terminplanern zu tun hat, benutzen Sie vermutlich nicht ihr Smartphone oder Handy als solchen. Doch genau diese Geräte entwickeln sich rasant zum Standard auf diesem Gebietvielleicht nicht in Ihrer Generation, aber in modernen Firmen und dem Alltag zahlreicher Jugendlichen und jungen Erwachsenen allemal. Dieser Fakt scheint allerdings leider nicht allen klar zu sein. So wehren sich viele Eltern und Lehrkräfte vehement gegen die Aufhebung des Medienverbots durch die Schulkonferenz. Vielleicht, weil sie gar nicht wissen, was diese Geräte alles können? Oder weil es dieseDingereinfach früher nicht gab und man trotzdem überlebt hat? Die Schule soll unsere heutige Jugend allerdings nicht auf früher vorbereiten, sondern auf die Zukunftob einem die nun gefällt oder nicht. An der TSS lernt man aber lieber nicht fürs Leben, sondern für die Vergangenheit. Oder traut sich jemand ernsthaft zu behaupten, dass man durch das Wegsperren von Elementen der Zukunft auf das spätere Leben außerhalb des schützenden Elternhauses und der medienfreien Schule vorbereitet wird? Da sind sie dann auf einmal: Smartboards, Smartphones, Apps über Apps und Netbooks so weit das Auge reicht. Und die TSSler müssen dann erstmal bei Wikipedia nachgucken, was das überhaupt für Geräte sind... sofern sie das überhaupt gelernt haben.

Diese Geräte gehören in die Schulen! Cyber-Mobbing hin oder her. Sicherlich gibt es ein paar Funktionen dieser Geräte, die missbraucht werden können. Aber die gibt es nachmittags auch und nach dem Bestehen des Abiturs erst recht. Wenn man die Opfer von Cyber-Mobbing wirklich schützen will, lehrt man den Umgang mit den neuen Medien und verschiebt das Problem nicht entgegen jeder pädagogischen Verantwortung der Schule vor das Schultor. Am besten lernt man übrigens durchs Anwenden. Prävention und die Vermittlung von Medienkompetenz im Unterricht sind also schön und gut, erzielen aber kaum einen großen Erfolg, wenn man das Gelernte nicht danach auch frei anwenden darf.

Eigentlich sollten dies alles keine Wundererkenntnisse und waghalsigen Theorien sein. Entscheidend ist, wann alle Mitglieder der Schulkonferenz und ihre Gremien sich mit der Zukunft und den unzählbaren Nützlichkeiten der neuen Medien anfreunden.

Es wäre übrigens sehr spannend zu sehen, wie die Gegner der neuen Medien reagieren würden, wenn ihnen ihr Arbeitgeber die Nutzung ihrer Kalender verböte.... nur nebenbei: mit Papier und Stift hat man früher auch gemobbt. Da flogen einem dann Papierkugeln an den Kopf oder Zeichnungen von Klassenkameraden wurden herumgegeben. Deswegen unser Änderungsvorschlag für die Hausordnung:Auf dem gesamten Schulgelände ist die Nutzung von elektronischen Medien sowie Papier verboten.Und im Präambel ist einzufügen:Die Hausordnung soll das Schulgelände zu einem realitätsfernen Fleckchen Husums machen. Die Gestaltung der Schule nicht nur als Lern-, sondern auch Lebensort wird wieder aufgehoben.

WARNUNG: Der Artikel enthält Hyperbeln und Ironie. Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie das Lexikon in ihrem Bücherregal. Oder die Brockhaus-App ihres iPhones.

Hrsg.: Schülervertretung der Theodor-Storm-Schule | Ludwig-Nissen-Str. 62, 25813 Husum | Raum A06 | www.tss-sv.de.tl | tss-sv@web.de

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